Der Waldreitersaal war voll, die Karten schon Wochen vorher weg. 250 Gäste kamen zum 15. Hüttenzauber – viele in Dirndl und Lederhose, andere in Après-Ski-Aufmachung, und beides war willkommen. Wochenlang hatten Mitglieder und Familien gebastelt und vorbereitet, um den Saal nach einem neuen Dekorationskonzept in eine Hütte zu verwandeln. Weil der Abend auf den Valentinstag fiel, gab es ein überdimensionales Rosenherz für Liebesschwüre und Erinnerungsfotos. Nach der Begrüßung durch den amtierenden Präsidenten Swen Sauerberg übernahmen DJ Enno und die Partyband Hanseatic Dilettante aus Hamburg. Die Tanzfläche füllte sich sofort und blieb es bis weit nach Mitternacht.

Wohin das Geld geht
Sämtliche Überschüsse gehen ohne Abzüge an Projekte und hilfsbedürftige Empfänger in der Gemeinde. In diesem Jahr sind das insbesondere Klasse 2000, ein Projekt zur Gesundheitsförderung und zur Sucht- und Gewaltprävention in Grundschulen, die Feuerwehr Großhansdorf sowie "Essen in Gemeinschaft" in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Schmalenbeck. Dort wird zweimal im Monat ein gemeinsames Mittagessen angeboten – ein Angebot gegen die zunehmende Vereinsamung älterer Menschen.
Ein Fest, das jünger wird
"Natürlich sind Veranstaltungen wie der Hüttenzauber immer eine Herausforderung für die ehrenamtlichen Mitglieder im Lions Club", sagt Präsident Swen Sauerberg. "Aber mit einer großartigen Unterstützung unserer Familien und natürlich der treuen Sponsoren ist es möglich, jedes Jahr ein neues Highlight zu schaffen." Markus Reincke, Leiter des Hüttenzauber-Organisationsteams, hebt die Entwicklung des Formats hervor: Der Abend habe sich in den letzten Jahren zu einer moderneren Hüttenparty entwickelt, die auch jüngeres Publikum anzieht. Genau das sei die Absicht gewesen – damit die Veranstaltung mitwächst und nicht mit der ersten Publikumsgeneration langsam veraltet.


